Corona-Diktatur: Priester in Paris festgenommen

Staatsanwaltschaft und Erzbistum ermitteln nach Osternachtliturgie im überlieferten Ritus

Abbé Marc Guelfucci (Mitte) in seiner Kirche Saint-Eugène-Sainte-Cécile in Paris. Weil er die Osternachtliturgie zelebrierte und die Mundkommunion spendete, wurde er gestern festgenommen.
Abbé Marc Guelfucci (Mitte) in seiner Kirche Saint-Eugène-Sainte-Cécile in Paris. Weil er die Osternachtliturgie zelebrierte und die Mundkommunion spendete, wurde er gestern festgenommen.

(Paris) In Paris wur­den zwei Prie­ster wegen Nicht-Ein­hal­tung der Coro­na-Maß­nah­men in der Lit­ur­gie der Oster­nacht fest­ge­nom­men. Ein bei­spiel­los schwer­wie­gen­der Vor­fall. Der fran­zö­si­sche Staats­schutz war nach einer Denun­zia­ti­on aktiv gewor­den. Es han­delt sich um einen Ein­zel­fall, aller­dings wird das Ein­drin­gen der Poli­zei in Kir­chen, auch wäh­rend der Zele­bra­ti­on, aus ver­schie­de­nen Län­dern gemel­det. Die Hygie­ne-Dik­ta­tur zeigt ein immer häß­li­che­res Gesicht, wie man es in Euro­pa seit Men­schen­ge­den­ken nur vom KGB oder dem MfS und heu­te von den kom­mu­ni­sti­schen Dik­ta­tu­ren in Nord­ko­rea und der Volks­re­pu­blik Chi­na kennt.

Das Irri­tie­ren­de dar­an, das so vie­le ver­stört: Es geschieht in west­li­chen Demo­kra­tien. Wenn die Poli­zei Prie­ster ver­haf­tet, weil sie die hei­li­ge Lit­ur­gie zele­brie­ren, spielt es kei­ne Rol­le, unter wel­chem Vor­wand das geschieht, ob im Namen von „Frei­heit, Gleich­heit, Brü­der­lich­keit“, im Namen der Dik­ta­tur des Pro­le­ta­ri­ats oder im Namen einer Hygiene-Diktatur.

Irri­ta­bel ist, daß der demo­kra­tisch erzo­ge­ne Mensch gegen die aktu­el­le Situa­ti­on nicht gewapp­net ist und ori­en­tie­rungs­los wirkt. Ihm wur­de aner­zo­gen, daß eine par­la­men­ta­risch-reprä­sen­ta­ti­ve Demo­kra­tie auf­grund system­im­ma­nen­ter Schutz­me­cha­nis­men, vor allem der Gewal­ten­tei­lung, gegen auto­ri­tä­re Abir­run­gen immun sei. Durch einen lin­ken Kul­tur­kampf, der allein der eige­nen Herr­schafts­durch­set­zung dient, wur­den die Men­schen dar­auf getrimmt, als Früh­warn­sy­stem nach Haken­kreuz und Hit­ler-Bärt­chen Aus­schau zu hal­ten, um eine Gefahr recht­zei­tig zu erken­nen und abzu­weh­ren. Eine fata­le Irreleitung.

Die Wirk­lich­keit sieht näm­lich anders aus. An die­ser Stel­le wol­len wir uns auf kirch­li­che Aspek­te beschrän­ken: Wenn Men­schen nicht mehr zur hei­li­gen Mes­se dür­fen oder Prie­ster Angst vor der Poli­zei haben müs­sen, wenn Gläu­bi­ge nicht mehr zur Beer­di­gung eines nahen Ver­wand­ten kön­nen, weil der Staat durch Aus­gangs­sper­ren und Rei­se­ver­bo­te sie zu Gefan­ge­nen macht, dann ist das Abtrif­ten in die Dik­ta­tur längst Wirk­lich­keit gewor­den. Der Vor­wand, unter dem es geschieht, kaschiert nur die Fehlentwicklung. 

In unse­ren Brei­ten, die Schweiz und Liech­ten­stein aus­ge­nom­men, ent­stan­den die Medi­en nach dem Zwei­ten Welt­krieg als alli­ier­te Lizenz­pres­se, weil die Rück­kehr einer Dik­ta­tur ein für alle­mal unmög­lich gemacht wer­den soll­te. 76 Jah­re spä­ter lebt kaum mehr jemand, der sich noch aus eige­ner Erfah­rung an den Natio­nal­so­zi­a­li­mus erin­nert. Die Grund­ab­sicht der Alli­ier­ten rea­li­siert sich den­noch auch heu­te, wenn auch auf erschreckend ande­re Wei­se: Die Medi­en sind das ent­schei­den­de Instru­ment der Mei­nungs­kon­trol­le. Doch sie schüt­zen nicht mehr vor auto­ri­tä­ren Fehl­ent­wick­lun­gen, son­dern füh­ren die Men­schen am Nasen­ring in die­se hin­ein. Das Ver­sa­gen der Medi­en macht die Pseu­do-Pan­de­mie erst mög­lich, um es zurück­hal­tend zu for­mu­lie­ren. Wahr ist viel­mehr, daß sie ihre Macht miß­brau­chen, um die Hygie­ne-Dik­ta­tur zu unter­stüt­zen. Anstatt den Men­schen sach­li­che Infor­ma­ti­on zu bie­ten, schü­ren sie seit 16 Mona­ten irra­tio­na­le Äng­ste, die den Regie­run­gen erst die Hygie­ne-Dik­ta­tur ermög­li­chen, die in Paris zur Fest­nah­me der Prie­ster führte.

Die Denunziation

Die Pari­ser Pfar­rei Saint-Eugè­ne-Sain­te-Céci­le ist biri­tu­ell und eine der Kir­chen, in denen im Erz­bis­tum Paris die hei­li­ge Lit­ur­gie im über­lie­fer­ten Ritus zele­briert wird. Sie wird von Diö­ze­san­prie­stern betreut. Wegen der Coro­na-Ein­schrän­kun­gen wer­den die Zele­bra­tio­nen auch im Inter­net über­tra­gen. Wie auch immer die Denun­zia­ti­on erfolg­te, nach der Oster­nacht­lit­ur­gie am 3. April lei­te­te die Pari­ser Staats­an­walt­schaft am 6. April, dem Oster­diens­tag, Ermitt­lun­gen gegen die bei­den Prie­ster der Kir­che wegen des Ver­sto­ßes gegen die Coro­na-Maß­nah­men ein. Kon­kret lau­tet der Ver­dacht auf „Gefähr­dung des Lebens ande­rer“. Der durch Video­ma­te­ri­al doku­men­tier­te „Skan­dal“, der zu den Ermitt­lun­gen führ­te, läßt sich wie folgt zusam­men­fas­sen: Die Prie­ster zele­brier­ten bzw. assi­stier­ten ohne Mas­ke und spen­de­ten die Mund­kom­mu­ni­on. Zudem hät­ten die Gläu­bi­gen die „Sicher­heits­ab­stän­de“ nicht ein­ge­hal­ten. Ein 31jähriger namens Éti­en­ne, der mög­li­cher­wei­se der Denun­zi­ant ist, wur­de von der Tages­zei­tung Le Pari­si­en zitiert:

Kano­ni­kus Marc Guelfucci

„Ich dach­te, ich sehe nicht rich­tig, als ich an die­ser Mes­se teil­nahm. Die Kir­che war über­füllt. Es gab nur sehr weni­ge Men­schen mit Mas­ke, nicht ein­mal die Prie­ster. Zu kei­nem Zeit­punkt wur­den die Abstän­de eingehalten.“

Abbé Marc Guel­fuc­ci und sein Kaplan Abbé Gabri­el Grod­ziski wur­den von der Staats­an­walt­schaft zu einer Anhö­rung gela­den, um sie zu den Ver­dachts­mo­men­ten zu befra­gen. Anstatt die Prie­ster gegen die unan­ge­mes­se­ne Ein­mi­schung durch den Staat zu ver­tei­di­gen, distan­zier­te sich das Erz­bis­tum Paris noch am sel­ben Tag von ihnen. Die Pres­se­ver­ant­wort­li­che des Erz­bis­tums, Kari­ne Dal­le, beton­te, man sei „fas­sungs­los“.

„Wir sind erstaunt über die offen­sicht­li­che Nicht­ein­hal­tung der grund­le­gen­den Anwei­sun­gen zum Abstand­hal­ten und dem Tra­gen einer Mas­ke und distan­zie­ren uns von jeg­li­chem Ver­hal­ten, das die schwie­ri­ge Gesund­heits­la­ge nicht respektiert.“

Man wer­de mit den Ver­ant­wort­li­chen spre­chen, so Dal­le. „Die gro­ße Mehr­heit der Pari­ser Pfar­rei­en hal­ten sich glück­li­cher­wei­se an die zahl­rei­chen Gesund­heits­an­wei­sun­gen der ver­gan­ge­nen Monate.“

Die Beschuldigten

Abbé Gabri­el Grodziski

Abbé Gabri­el Grod­ziski, Jahr­gang 1961, ist seit 2019 Kaplan in Saint-Eugè­ne-Sain­te-Céci­le. Er ist pol­ni­scher Abstam­mung, sei­ne Groß­el­tern kamen 1930 nach Frank­reich. Zwei sei­ner Schwe­stern sind Ordens­frau­en, ein Bru­der Sale­sia­ner­pa­ter. Nach dem Stu­di­um im Erz­bis­tum Genua unter Kar­di­nal Giu­sep­pe Siri trat er in die Bene­dik­ti­ner­ab­tei Soles­mes ein. Als er 2008 das Klo­ster­le­ben ver­ließ, wur­de er im Erz­bis­tum Paris auf­ge­nom­men und 2012 von Kar­di­nal Vingt-Trois inkar­di­niert. Neben sei­ner Pfarr­seel­sor­ge lei­tet er Ein­kehr­ta­ge und wirkt als Exerzitienmeister.

Abbé Marc Guel­fuc­ci, seit 2015 Pfar­rer von Saint-Eugè­ne-Sain­te-Céci­le, ist alles ande­re als ein ver­ant­wor­tungs­lo­ser Hasar­deur, son­dern ein bekann­ter Kir­chen­recht­ler. 2000 wur­de er zum Prie­ster des Erz­bis­tums Paris geweiht. Er wur­de, nach dem Stu­di­um bei­der Rech­te in Paris, in Pri­vat­recht pro­mo­viert und spe­zia­li­sier­te sich anschlie­ßend an der Päpst­li­chen Uni­ver­si­tät Gre­go­ria­na im kirch­li­chen Ehe­recht. Er lehrt neben sei­ner Tätig­keit als Seel­sor­ger am erz­bi­schöf­li­chen Prie­ster­se­mi­nar. In sei­ner Kir­che wer­den die Semi­na­ri­sten des Erz­bis­tums im Namen des Erz­bi­schofs mit dem über­lie­fer­ten Ritus ver­traut gemacht. Seit 2010 ist er zudem Bischofs­vi­kar des Erz­bis­tums Paris für Ehe und Dis­pen­sen und als Kano­ni­kus Mit­glied des Domkapitels.

Den­noch ließ Erz­bi­schof Michel Aupetit die Prie­ster im Regen ste­hen, obwohl sie nichts ande­res getan hat­ten, als ihre Auf­ga­be zu erfül­len und der Wahr­heit und Wirk­lich­keit mehr Rech­nung zu tra­gen als einem fik­ti­ven Nar­ra­tiv. Sie haben Chri­stus, der die Wahr­heit ist, gedient und nicht der Unwahr­heit einer Pseu­do-Pan­de­mie gehul­digt, deren Irra­tio­na­li­tät längst göt­zen­haf­te Züge ange­nom­men hat. Als Prie­ster haben sie bezeugt, daß in der Kir­che Gott regiert und nicht die fran­zö­si­sche Regie­rung. Im über­lie­fer­ten Ritus gibt es nur die Mund­kom­mu­ni­on, was dem Erz­bis­tum natür­lich bekannt ist. Auch im Novus Ordo ist die Mund­kom­mu­ni­on die ordent­li­che Form des Kommunionempfangs.

Die bei­geord­ne­te Mini­ste­rin für Staats­bür­ger­schaft Mar­lè­ne Schiap­pa, Femi­ni­stin und Sozia­li­stin aus trotz­ki­sti­schem Eltern­haus, die der Macron-Par­tei LREM ange­hört, empör­te sich noch am sel­ben Tag auf Radio Fran­ce Info über das Ver­hal­ten der Prie­ster, das sie als „abso­lut unzu­läs­sig“ bezeichnete.

Dar­auf reagier­te Erz­bi­schof Aupetit am 7. April mit einem weit schwer­wie­gen­de­ren Signal. Er ließ die Eröff­nung eines kano­ni­schen Ver­fah­rens gegen die Prie­ster der Pfar­rei Saint-Eugè­ne-Sain­te-Céci­le ankün­di­gen.

„In Erwar­tung des Abschlus­ses die­ses kano­ni­schen Ver­fah­rens wird ver­langt, die Ein­hal­tung der Hygie­ne­maß­nah­men in die­ser Kir­che strikt durch­zu­set­zen und am Wochen­en­de eine Mit­tei­lung des Erz­bi­schofs von Paris an die Pfarr­an­ge­hö­ri­gen wei­ter­zu­lei­ten, um sie erneut an die Regeln zu erin­nern, die für alle gelten.“

Ankün­di­gung eines kano­ni­schen Ver­fah­rens gegen die bei­den Prie­ster durch das Erz­bis­tum Paris

Die Pres­se­agen­tur AFP mel­de­te, daß das kano­ni­sche Ver­fah­ren „zu Sank­tio­nen“ füh­ren werde.

Am 8. April waren die bei­den Prie­ster von der Staats­an­walt­schaft zu einer Anhö­rung vor­ge­la­den, dann aber bei die­ser Gele­gen­heit fest­ge­nom­men wor­den, wie die Staats­an­walt­schaft bekannt­gab. Die Prie­ster hät­ten in der Oster­nachts­lit­ur­gie, so der Vor­wurf, „absicht­lich das Leben ande­rer gefähr­det“, „kei­ne Mas­ke getra­gen“ und zudem sol­len sich „mehr als sechs Per­so­nen ver­sam­melt haben, ohne die Abstän­de zu beachten“.

Le Forum Catho­li­que rief dar­auf zu einer Nove­ne für die Prie­ster auf und beklag­te die „beschä­men­de Ent­schei­dung des Erz­bi­schofs von Paris, nach einer ver­leum­de­ri­schen Denun­zia­ti­on und einer Medi­en­het­ze ein kano­ni­sches Ver­fah­ren gegen Abbé Marc Guel­fuc­ci und Abbé Gabri­el Grod­ziski einzuleiten“.

Am Abend des­sel­ben Tages wur­den sie wie­der aus der Haft ent­las­sen, was nichts an der Schwe­re des Vor­falls ändert. Offen­bar woll­te die Staats­an­walt­schaft Paris, die unter der Lei­tung von Rémy Heitz steht, ein Exem­pel gegen die Kir­che sta­tu­ie­ren. Die Trag­wei­te der bei­spiel­lo­sen Ent­schei­dung legt nahe, daß sie von Heitz selbst kam. Des­sen Ernen­nung zum Staats­an­walt von Paris erfolg­te im Novem­ber 2018 durch direk­te Inter­ven­ti­on von Staats­prä­si­dent Emma­nu­el Macron. Sie zog eine öffent­li­che Pole­mik nach sich, in der sich die Rich­ter­schaft über eine „poli­ti­sche Über­nah­me der Staats­an­walt­schaft“ beklag­te. In einem Brief an die Pres­se­agen­tur AFP schrieb ein ehe­ma­li­ger Kol­le­ge von Heitz, daß er „den Mäch­ti­gen gehor­sam“ sei.

Vie­le Gläu­bi­ge sind empört über den „Miß­brauch der Insti­tu­tio­nen, die für Recht und Ord­nung ein­zu­tre­ten haben“, und bekla­gen die „Rück­kehr der Tyran­nen“ und die „Wie­der­kehr von Robes­pierre, Marat, Fou­quier-Tin­ville und ihrer Ako­ly­then“ aus der Zeit der jako­bi­ni­schen kir­chen­feind­li­chen und anti­christ­li­chen Gran­de Ter­reur, der Ter­ror­herr­schaft der Revo­lu­ti­on. Es flie­ße „noch kein Blut“, doch in schnel­len Schrit­ten rücke man der Ver­fol­gung näher, schrei­ben Kom­men­ta­to­ren auf der Sei­te der 2004 gegrün­de­ten katho­li­schen Inter­net-Zei­tung Le Salon beige.

Der Vor­fall von Paris ist eine Her­aus­for­de­rung an die Welt­kir­che. Es geht um die Fra­ge, ob die Kir­che, indem sie das Coro­na-Nar­ra­tiv der Regie­run­gen unhin­ter­fragt über­nimmt, dem Wahr­heits­ge­bot ent­spricht. Kann die Kir­che so tun, als gäbe es eine Coro­na-Pan­de­mie, weil die Regie­rung das so ver­ord­net, auch wenn es kei­ne gibt? Alles Thea­ter, weil die welt­li­che Macht es so will?

Text: Giu­sep­pe Nar­di
Bild: saint-eugene.net (Screen­shots)

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2 Kommentare

  1. Respekt vor Gott? Respekt vor der Kir­che? Vie­le Prie­ster, Bischö­fe, inkl. ober­ste römi­sche Spit­ze haben sich von vor­ne her­ein als unter­tä­nig­ste Die­ner der irdi­schen Macht erwie­sen. Für ein paar Minu­ten im Ram­pen­licht bei öffent­li­chen Ver­an­stal­tun­gen, bis hin zur „Ehre“, vor der UNO ste­hen und reden zu „dür­fen“, hat auch ein Herr Ber­go­glio sei­nen eigent­li­chen Auf­trag, den Glau­ben der Chri­stus­gläu­bi­gen zu stär­ken offen­sicht­lich ger­ne auf ein Mini­mum ein­ge­schränkt. Wer sich als „mora­li­scher Impf­apo­stel“ auf­führt, sich für alle ande­ren ein­setzt, aber die eige­nen Glau­bens­brü­der und Glau­bens­schwe­stern weit­ge­hend im Regen ste­hen lässt, wenn sie der Hil­fe der Gesamt­kir­che, als deren Erster er nun ein­mal gilt, beson­ders bedürf­tig sind, der darf sich nicht wun­dern, wenn immer mehr „ech­te Chri­stus­gläu­bi­ge“ „die­sem zuneh­mend ver­äu­ßer­lich­ten Ver­ein“ die rote Kar­te zeigen.
    Denn die­se müs­sen es letzt­lich auch allei­ne aus­ba­den, wenn sie ‑um ihrem Glau­ben treu blei­ben zu kön­nen- es ableh­nen, gewis­se Erwar­tun­gen und For­de­run­gen, die von irdi­schen Mäch­ti­gen an sie her­an­ge­tra­gen wer­den, zu erfüllen.
    War­um soll­ten irdi­sche Mäch­ti­ge denn heu­te noch Respekt vor Gläu­bi­gen haben? Wenn selbst die „Hir­ten und Hüter“ die­ser Gläu­bi­gen den irdi­schen Mäch­ti­gen im über­tra­ge­nen Sin­ne die Füße küssen?
    Fazit: Die Pro­phe­ten des Alten Bun­des wür­den sich wohl wun­dern, kämen sie zurück und sähen, dass sie heu­te im Grun­de die­sel­ben Pro­ble­me vor­fin­den wür­den, die sie damals kri­ti­sier­ten und oft genug mit Ver­fol­gung und letzt­lich dem Tod dafür bezah­len mussten?
    Mei­ne Bewun­de­rung und Ach­tung den muti­gen Prie­stern und Bischö­fen, die ihren Auf­trag ernst nah­men bzw. nehmen.
    Mei­ne Ableh­nung und Ver­ach­tung all den­je­ni­gen, die sich Geist­li­che nen­nen, aber letzt­lich nur den „Irdi­schen Mäch­ti­gen“ die­nen, um sel­ber „zum erlauch­ten Club“ dazu­ge­hö­ren zu dür­fen, sich als „Gro­ßer“ füh­len zu dürfen.

  2. Dan­ke ihr muti­gen Prie­ster und Gläu­bi­gen, denen das Gedächt­nis des Opfers unse­res Herrn Jesus Chri­stus und das Emp­fan­gen sei­nen für uns geop­fer­ten Lei­bes in der hei­li­gen Hostie in der aller­hei­lig­sten Oster­nacht wich­ti­ger war als der Coronaterror!
    Herr, Jung­frau und Got­tes­mut­ter Maria, zeig Ihnen sofort, in die­sen Tagen und in aller Deut­lich­keit wie sehr es sich lohnt, für Dich die­ses Opfer zu bringen.

    Amen

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